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Vielen Dank liebe Christel

GNZ vom 23.03.21



Weihnachtschor

Liebe Sängerfamilie,

wegen der aktuell geltenden Bestimmungen ist es dem Weihnachtschor leider nicht möglich in diesem Jahr den Weihnachtsgottesdienst musikalisch zu umrahmen.

Da auch die Gemeinde nicht singen darf, wäre das ein sehr trauriger Gottesdienst. Das hat sich auch eine Gruppe von Sängerinnen und Sängern gedacht, die sich in Eigeninitiative Weihnachtslieder beigebracht hat und mit der entsprechend kleinen Anzahl von Personen in der Kirche singen darf.

Das möchte ich euch gerne mitteilen, damit ihr die Möglichkeit habt entweder zum Gottesdienst am 26. Dezember um 10:00 Uhr, oder am 27. Dezember um 08:00 Uhr, in die St. Michaelskirche nach Horbach zu kommen.

Die Sängerinnen Paula und Anja und die Sänger Paul, Patrick und Uli werden uns an diesem Morgen vertreten. Ich danke ihnen sehr herzlich für dieses Engagement.

Der Besuch des Gottesdienstes ist nur nach Voranmeldung möglich. Bitte meldet euch online oder per Telefon für den Gottesdienst am 27.12. an. Aktuell sind noch 27 Plätze frei.
Für das Hochamt am 26.12. ist zur Zeit alle Plätze belegt, vielleicht wird aber noch etwas frei.
Online-Anmeldungen sind möglich unter: https://freigericht-hasselroth.mein-kirchplatz.de oder telefonisch (Mo. bis Fr. von 9-12 Uhr) 06055 931222.

Viele Grüße
Stefan



Weihnachten 2020

 

Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Mitglieder, liebe Freunde,

in diesem Jahr, in dem alles anders ist als sonst, möchte ich mich, anstelle der Ansprache auf der Weihnachtsfeier, auf diesem Weg an euch wenden.

Das Jahr 2020 war durchzogen von Hoffnungen und Enttäuschungen, von Höhepunkten und Rückschlägen. Nun wir sind am Ende des Jahres angekommen und es ist gute Tradition zurück, aber noch viel mehr voraus, zu blicken.

Ich habe mir vorgenommen euch eine schöne lange Weihnachts-e-mail zu schreiben. Jetzt sitze ich hier und stelle fest: Zum einen haben wir in diesem Jahr schon so viel geschrieben und zum anderen möchte ich mich nicht in das allgemeine Corona-Lamento einreihen. Und vielleicht geht es euch auch wie mir: Ich habe dieses Jahr so viel gelesen /lesen müssen… jedes weitere Wort in dieser Richtung – und sei es noch so lieb gemeint – fühlt sich irgendwie zu viel an. Nichts desto trotz möchte ich kurz auf einige Punkte eingehen die für uns alle wichtig sind.

Was hatten wir ein wunderbares Jahresprogramm für dieses Jahr erarbeitet. Gefüllt mit Konzerten, Wettbewerben, Feiern, kurz allem was uns so viel Spaß macht.

Ein neuer Vorstand wurde gewählt, mit engagierten und hochmotivierten Sängerinnen und Sängern, die sich bereit erklärt haben, all die Projekte die wir uns vorgenommen haben auch umzusetzen. Der Kerbausschuss und der Kerbmontagsausschuss hat getagt und eine Reihe von Verbesserungen und Neuerungen für die Kerb 2020 geplant. Alles sah gut aus bis Corona uns die Handbremse angezogen hat.

Nach anfänglich noch unklaren zeitlichen Perspektiven wurde im Laufe des Frühjahrs klar, dass im Mai nicht alles vorbei sein wird. Aber wir sind bekannt dafür, bei solchen Situation nicht die Flinte in Korn zu werfen, sondern gerade dann sehr kreativ zu werden und neue Wege zu suchen. Denn gerade in Krisenzeiten zeigt eine Gemeinschaft, was sie wert ist.

Mit Proben im Freien bei Familie Harth im Garten waren wir einer der ersten Chöre, die ihren regulären Probenbetrieb wieder aufgenommen haben. Und als die Witterung klarmachte, dass wir uns etwas anderes suchen müssen, haben wir unseren Kopf auch hier über den Tellerrand gestreckt und uns nicht auf die Gemeinde oder Räumlichkeiten in Horbach verlassen, sondern sind über die Grenze nach Geiselbach gegangen und dort wurden wir sehr herzlich und verständnisvoll aufgenommen.

Mit der aktuellen Verschärfung der Corona Regeln sind wir ebenfalls sehr kreativ umgegangen und haben nahtlos von Chorproben auf Einzelstimmbildung umgestellt. Diejenigen die daran teilgenommen haben, sind von dieser völlig neuen Möglichkeit äußerst angetan und lassen sich von Ernie individuell trainieren.

Ganz besonderes Glück hatten wir dieses Jahr mit unserer Sommerfeier, die in der am wenigsten kritischen Zeit des Jahres stattfand. Bei hervorragendem Wetter und unter Beachtung der damals geltenden Regeln, konnten wir das tun was wir so gerne machen, singen und zusammen sein.

Heute wäre unsere Adventliche Stunde und unsere Weihnachtsfeier gewesen und ich bin sehr traurig, dass wir uns heute nicht sehen. Trotzdem möchte ich mich bei einigen bedanken.

Zum einen unseren Chorleitern Christel und Ernie. Beide haben mit kreativen Ideen und viel Einsatz uns so gut wie möglich über das Jahr gebracht und beide sind voller Elan für das neue. Dafür ganz vielen Dank.

Auch möchte ich mich beim Vorstand bedanken. Auch wenn wir uns nicht ganz so treffen und verwirklichen konnten wie wir es geplant hatten, so spüre ich bei unseren virtuellen Treffen oder Telefonaten immer die Kraft die in euch steckt und die wir bald in großartige Erlebnisse umsetzen werden.

Die Ehrungen die wir in diesem Jahr gerne vorgenommen hätten, werden wir im nächsten Jahr auf unserer Weihnachtsfeier nachholen. Auch der berühmte Kaffee-Pokal für die besten Probenbesuche kann sinnvollerweise dieses Jahr nicht vergeben werden.

Leider mussten wir uns in diesem Jahr auch von guten Freunden für immer verabschieden. Alfred Müller, Walter Iffland und Waldemar Stroh mussten wir auf ihrem letzten Weg begleiten.

Ich wünsche euch und euren Familien von Herzen besinnliche Weihnachten und erholsame Feiertage. Beginnt das neue Jahr mit Freude, Zuversicht und Gesundheit. Lasst euch inspirieren von der Unbeschwertheit und Leichtigkeit, mit welcher wir all die Jahre zusammen sind und damit in die Zukunft blicken.

Alles kommt wieder und alles wird gut!

Euer Stefan



Abschied von Waldemar Stroh

Zuverlässig, loyal, fleißig, stimmsicher: Waldemar Stroh war ein Sänger und Vereinsmitglied, wie man ihn sich nur wünschen kann. Der „Schoarnschtoafeecher“, wie er seines Berufs wegen (er war Bezirksschornsteinfegermeister) genannt wurde, hat von 1969 an als zweiter Tenor den Chor unterstützt und tat dies bis vor wenigen Jahren. Seither war er ein stark am Vereinsgeschehen interessiertes förderndes Mitglied.  Zwei Tage nach seinem 87. Geburtstag ist Waldemar im November aus dem Leben geschieden. „Wir werden ihn in bester Erinnerung behalten“, verspricht Vorsitzender Stefan Bohländer in seinem Nachruf.



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